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MODEL
ABC
140
FACHAUSDRÜCKE AUS DER WELT DER MODE UND
DES MODELINGS |
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Accessoire
Zubehör zur Abrundung des modischen
Erscheinungsbildes, dazu gehören
z.B. Handtaschen, Hüte, Schals,
Schmuck, Schuhe usw.
Agenturprovision
Gebühr für die Vermittlung
vom Model an den Kunden, die die Agentur
einnimmt.
Alta Moda
ital.. hohe Schneiderkunst. Exklusive
Masskleidung nach Modellen einer der
Jahreszeit entsprechenden Kollektion,
deren erste Vorführung als tonangebend
für die allgemeine Mode gilt. Die
Haute Couture wurde in Paris begründet
und folgte in den 60er Jahren mehr den
jugendli-
chren Ansprüchen. Sie wurde zunehmend
beeinflusst durch die Modellgestaltung
im Rahmen des Prêt-à-porter.
Alta Moda Pronta
Das italienische Prêt-à-porter
(franz. fertig zum Tragen). Unkonventionelle
Fertigkleidung, von Modeschöpfern
der Haute Couture und eigen-
ständigen Designern entworfen.
Es ist zu einer selbständigen Moderichtung
zwischen Haute Couture und Konfektionsindustrie
geworden.
Annullation
Absage, Kündigung, Auflösung
einer Buchung.
Anziehhilfe / Habilleuse
Hilft bei Modenschauen, die Models anzuziehen.
Art Director
Ist für einen Werbespot oder für
das Erscheinungsbild einer Zeitschriftenseite
zuständig.
Avantgarde
Experimentelle "vorauseilende"
Modeschöpfer und deren Zielgruppe.
Baby Doll
Zweiteilige Nachtwäsche, bestehend
aus Slip und Hemdchen. Ursprünglich
locker hängendes Oberteil mit Puffärmeln
und kleiner Pump-
hose. 1956 durch den Film Baby Doll
und die Hauptdarstellerin zum Trend
geworden. 1957 von Couturier Jacques
Griffe neu umgesetzt.
Backstage
Bereich hinter der Bühne, wo Unbefugte
keinen Zutritt haben.
Bein-Model
Model mit besonders schönen und
langen Beinen (z.B. für Strumpfhosen-Werbung).
Bermuda-Shorts
Aus Amerika stammender Ausdruck für
Hosen, die kurz über dem Knie enden.
Big Beauty / Oversize-Model / Plus
size model
Model für grössere Konfektionsgrössen.
Blouson
Sportliche, hüftlange, weite Jacke,
mit einem Bund oder Riegel zusammen
gefasst. Beliebter Jackenschnitt seit
den 50er Jahren.
Bodystocking
Hautenger Anzug in Art einer Fein- oder
Strickstrumpfhose, jedoch den gesamten
Körper einhüllend.
Bolero
Knappes Jäckchen, oberhalb der
Taille endend, mit langen Ärmeln.
Book / Portfolio / Buch / Mappe
Fotomappe, mit der sich die Models bei
Agenturen, Fotografen oder Castings
vorstellen. Sie sollte eine nicht zu
umfassende Auswahl der besten und professionellsten
Fotos oder Arbeitsbelege (Cover, Zeitungsausschnitte)
des Models beinhalten, wenn möglich
in A4-Grösse.
Booker
Arbeiten bei Modelagenturen oder bei
Zeitschriften und vermitteln bzw. buchen
Models für Produktionen.
Booking / Buchung
Vermittlung eines Models an einen Kunden
durch die Agentur.
Boutique
Diese Form des kleinen Modegeschäfts
entstand in den 30er Jahren, als separat
von der Haute Couture auch Accessoires
vertrieben werden sollten. Heute wird
mit der Boutique meist gehobenes Prêt-à-porter
in Verbindung gebracht.
Buyout
Zuschlag zum vereinbarten Tageshonorar,
das fällig wird, wenn der Auftraggeber
von der Produktion z.B. noch Poster
druckt oder mit der Kampagne ins Internet
geht. Generell ist die Höhe des
Buyouts Verhandlungsgeschick der Agentur.
Call Back
Casting, bei dem die Models anhand ihrer
Sedcard oder ihres Books bereits vorausgewählt
und dadurch in die engere Wahl gekommen
sind.
Cape
Mantelartiger Umhang, auch mit Armschlitzen,
Durchgrifftaschen und Kapuze.
Casting
Termin, bei dem sich meist mehrere Models
mit ihren Fotomappen bei einem Kunden
vorstellen. Der Auftraggeber vergibt
dann den ausge-
schriebenen Job.
Catwalk / Runway
Anderes Wort für Laufsteg.
Chanel-Kostüm
Unkompliziertes, aber elegantes Kostüm.
Seit 1954 Kernpunkt des Chanelstils,
nach einem Modell der Modeschöpferin
Coco (Gabrielle) Chanel benannt.
Choreographie / Choreo
Festgelegter Ablauf für eine Show,
der vorher genau einstudiert wird.
Choreograph/in
Entwirft selber Choreographien und studiert
diese mit den Models genau ein.
Celebrities
Berühmtheiten, Stars der Modelszene
wie z.B. Claudia Schiffer, Naomi Campbell.
Classic Woman
Bezeichnung für Models, die über
30 Jahre alt sind.
Close up
Nahaufnahme.
Copyright / Urheberrecht
Recht an einem Foto, Bild, Buch oder
geistigem Eigentum u.ä. Diese Dinge
sind somit geschützt und dürfen
ohne Einwilligung des Urhebers (z. B.
Fotograf, Kunde, Maler, Verfasser) nicht
weiter verwendet werden.
Commission / Kommission
Gebühr für die Mutteragentur
eines Models, die dieses Model an eine
Partneragentur im Ausland oder in einer
anderen Stadt vermittelt.
Composite / Sedcard
Gedruckte Fotokarte eines Models, meistens
im A5-Format. Porträtfoto auf Vorderseite,
3-4 Fotos auf Rückseite mit den
Massen des Models. Wichtig zum Verschicken
an potenzielle Kunden (Fotografen, Agenturen).
Contest
Nachwuchs-Wettbewerb für Mädchen
und Jungen, die gerne Model werden möchten.
Cover / Cover-Shooting
Modeljob für die Titelseite eines
Magazins. Gut fürs Buch und fürs
Image, weniger lohnend für das
Portemonnaie.
Covergirl
Weibliches Model, das häufig für
Titelblätter gebucht wird.
Cuttings
Gesammeltes und archiviertes Material
der Agenturen über ihre Models
und deren Veröffentlichungen.
Defilee
Modenschau.
Direct-Booking
Ein Model wird ohne Casting direkt für
einen Job gebucht.
Dressman
Männliches Model.
Editorial
Fotoaufnahmen für die redaktionellen
Seiten in Zeitschriften, vor allem für
Mode- und Beautystrecken. Diese Arbeiten
werden nicht sehr hoch bezahlt, helfen
dem Model aber, bekannt zu werden.
Etuikleid / Futteralkleid
Figurbetontes, anliegendes, gerade geschnittenes
Kleid ohne Kragen in unterschiedlicher
Länge. Ab 1918 in Mode, wurde in
den 60er Jahren als Jackie-Onassis-Kleid
bekannt und erlebte in den ausgehenden
90ern ein Revival.
Event
engl. Anlass.
Event-Attendant
Model, das bei einem Anlass für
die Betreuung des Publikums zuständig
ist. Auch Hostess, Repräsentation
oder Host genannt.
Exklusivvertrag
Häufig schliessen grössere
Firmen für ihre Werbekampagnen
mit einem oder auch mehreren Models
einen Exklusivvertrag ab, z.B. Kosme-
tikkonzerne oder Designer-Labels. Der
Vorteil für die Firma: Der Kunde
identifiziert die Marke mit einer berühmten
Person, also ein hoher Wiedererkennungseffekt
beim Kunden. Der Vorteil für das
Model: Meist eine sehr gute Bezahlung.
Fit Model
Wird zum Anpassen von Musterkollektionen
beigezogen und muss bestimmte Masse
haben.
Fitting
Kleideranprobe vor Fototerminen oder
Modeschauen.
Folgebuchung / Re-Engagement
Wenn eine Agentur einem Model einen
Kunden (und damit einen Auftrag) vermittelt
und dieser Kunde dann das Model erneut
bucht, spricht man von einer Folgebuchung
oder von einem Re-Engagement.
Girlie-Look
Trend in den 90er Jahren, sexy Kleider
z.B. in transparenten Stoffen oder im
Lingeriestil, aber mit Springerstiefeln
u.ä. kombiniert.
Good-Working-Girl
Weibliche Models, die gut im Geschäft
sind.
Go-See
Sich bei Kunden, Fotografen, Agenturen
usw. sehen lassen. Das Model präsentiert
seine neuen Bilder und haltet so den
Kontakt aufrecht.
Habilleuse / Anziehhilfe
Hilft bei Modenschauen, die Models anzuziehen.
Hair Stylist
Coiffeur, der die Haare des Models vor
dem Auftritt pflegt und frisiert.
Hand-Model
Model mit besonders schönen und
gepflegten Händen.
Haute Couture / Alta Moda
franz. hohe Schneiderkunst. Exklusive
Masskleidung nach Modellen einer der
Jahreszeit entsprechenden Kollektion,
deren erste Vorführung als tonangebend
für die allgemeine Mode gilt. Die
Haute Couture wurde in Paris begründet
und folgte in den 60er Jahren mehr den
jugendli-
chren Ansprüchen. Sie wurde zunehmend
beeinflusst durch die Modellgestaltung
im Rahmen des Prêt-à-porter.
Head Sheet
Plakat/Poster mit Porträt-Aufnahmen
aller Models einer Agentur.
Hippie-Mode
Unkonventionelle, farbenfrohe Kleiderzusammenstellung.
Mitte der 60er Jahre in den USA aufgekommen.
Der Hippie-Look wird ständig recycelt
und genau wie die Musik modifiziert.
Honorar
Die Bezahlung für einen Job. Ist
u.a. abhängig vom "Promi-Grad"
des Models sowie von Art und Umfang
des Auftrages.
Host / Hostess / Hosting / Event-Attendant
Model, das bei einem Anlass für
die Betreuung des Publikums zuständig
ist. Auch Hostess, Repräsentation
oder Host genannt.
Hot pants
Sehr kurze, gerade das Gesäss bedeckende
Shorts, sehr aktuell Anfang der 70er
Jahre.
Hüfthosen
Nicht in der Taille, sondern auf der
Hüfte sitzende Hosenform.
Jeans
Klassisch aus blauem Denim (daher Blue-Jeans),
heute in allen Farben und Formen zu
haben, wurde die Jeans als strapazierfähige
All-
zweckhose für Goldgräber von
dem Deutsch-Amerikaner Levi Strauss
um 1850 in den USA eingeführt.
In den 40er-Jahren schwappte die Jeans-Welle
dann nach Europa.
Kartei
Das Herzstück jeder Modelagentur.
In der Kartei sind alle Models gespeichert,
die von der Agentur vertreten werden.
Die Kartei wird heute oft in elektronischer
Form per Computer geführt und stets
aktualisiert.
Katalogaufnahmen
Guter Job im Modelbereich, da häufig
über mehrere Tage produziert wird.
Kimono
Kaftanartiges, vorne übereinander
geschlagenes und gegürtetes Kleidungsstück
aus Japan mit weiten, angeschnittenen
Ärmeln.
Knickerbocker
Hose mit Bundabschluss unter dem Knie.
Kollektion
Aus mehreren Teilen bestehende Auswahl
von Musterentwürfen eines Modeschöpfers,
die saisonal gezeigt wird (Frühjahr-/Sommer
und Herbst-/Winterkollektion) oder ein
bestimmtes Motto interpretiert.
Kommission / Commission
Gebühr für die Mutteragentur
eines Models, die dieses Model an eine
Partneragentur im Ausland oder in einer
anderen Stadt vermittelt.
Konfektion
Fabrikation von Fertigkleidung in Serien.
Um 1900 verstärkt für Damenkleidung
eingeführt, endgültige Durchsetzung
nach dem ersten Weltkrieg.
Korsage
Auf Figur gearbeitetes, oft versteiftes,
dekolletiertes, ärmelloses Kleideroberteil
auch separates Leibchen.
Kostüm
Zweiteiliges Ensemble für die Dame,
das aus Rock und Jacke besteht und durch
Bluse und Weste ergänzt wird.
Label
Bezeichnung für das Etikett (Marke),
unter dem eine Kollektion verkauft wird.
Laser-Card
Hat die Funktion einer Sedcard, ist
aber weniger aufwendig produziert, besteht
nur aus Vorder- und Rückseite.
Lingerie
Sammelbegriff für feine Nacht-
und Unterwäsche.
Location / Set
In der Szene ein gebräuchlicher
Begriff für die Bezeichnung des
Orts, an dem die Foto-/Film-Produktion
stattfindet.
Lurex
Gold, silber- oder kupferfarben glänzendes
Effektgarn.
Make up Artist / Visagist
Schmink- und Make up-Künstler,
sind häufig auch gleichzeitig für
die Frisuren der Models zuständig.
Mannequins
Laufsteg-Models. Werden hauptsächlich
für Modeschauen gebucht.
Mieder
Umfassende Bezeichnung für hautenge,
oft elastische Damenunterbekleidung,
zu der BH, Korsett, Korselett, Miederhose
und -rock gehören. Jean-Paul Gaultier
und seine prominente Kundin Madonna
machten das Mieder auch als modische
Oberbekleidung salonfähig.
Mode-Apero
Modenschau im kleineren Rahmen. Wird
meist im Verkaufsgeschäft selber
durchgeführt.
Modefotografen
Haben sich auf die Modefotografie und
die Arbeit mit Models spezialisiert.
New Faces
In Fachkreisen die Bezeichnung für
neu entdeckte Models, die am Anfang
ihrer Karriere stehen. Auch Newcomer
genannt.
Option
Terminverbindliche Reservation eines
Models. Kann bis kurz vor dem Auftragstermin
durch den Kunden kostenlos annulliert
werden.
Optionär
Kunde, der ein Model terminverbindlich
reserviert, sich aber noch nicht für
eine definitive Buchung entscheiden
kann oder will.
Oversize
engl. Übergrösse. Mehrere
Konfektionsgrössen zu gross wirkender
Schnitt, hängende Schultern, Ärmel
und Beine eine Spur zu lang. Look der
80er Jahre.
Oversize-Model / Big Beauty / Plus
size Model
Model für grössere Konfektionsgrössen.
Pagenschnitt
Typischer glatter Frauenkurzhaarschnitt
der 20er Jahre, der von Chanel lanciert
wurde.
Paillette
Glitzerndes, gestanztes und gelochtes
Metall- oder Kunststoffplättchen
zur Dekoration von Kleidungsstücken.
Paisley
Orientalisches Muster mit typischem
Palmettenmotiv, das wie ein an der Spitze
eingerolltes Palmenblatt wirkt. Benannt
nach schottischer Stadt.
Parka
Knielange Jacke mit grossen Schubtaschen,
Tunnelzug am unteren Rand und mit Kapuze.
War als Wetterkleidung für Soldaten
gedacht, daher im Original olivgrün.
Patchwork
engl. Flickwerk. Dekorative Zusammensetzung
diverser Stoff- oder Lederteile verschiedenster
Muster und Farben.
People-Fotografen
Werbefotografen, die sich auf die Fotografie
von Menschen, auf die Arbeit mit Halbprofi-
oder Profimodels spezialisiert haben,
aber auch häufig Laienmodels buchen.
Sie verfügen über eine eigene
Model-Kartei und prägen oft den
Stil dieser Models.
Petite
Kleineres Model, mit gleichen Proportionen
wie die grossen Models.
Petticoat
Steifer Unterrock mit Volants, Rüschen
o.ä., oft in mehreren Stufen.
Plissee
Feine, mechanisch in das Gewebe fixierte
Falten, die den Stoff partiell oder
flächendeckend strukturieren können.
Plus size Model / Big Beauty / Oversize
Model
Model für grössere Konfektionsgrössen.
Pola / Polaroid
Zum Überprüfen des Lichts
und der Kameraeinstellung macht der
Fotograf zu Beginn seines Shootings
so genannte "Polas" bzw. Polaroids.
Werden häufig auch beim Casting
gemacht.
Polohemd
Hemd in Schlupfform mit kurzer Knopfleiste
und meist kurzen Ärmeln. Elastischer
Stoff. Wurde mit dem Aufkommen des Polospiels
in England 1869 als Sportkleidung getragen.
Portfolio / Buch / Mappe / Book
Fotomappe, mit der sich die Models bei
Agenturen, Fotografen oder Castings
vorstellen. Sie sollte eine nicht zu
umfassende Auswahl der besten und professionellsten
Fotos oder Arbeitsbelege (Cover, Zeitungsausschnitte)
des Models beinhalten, wenn möglich
in A4-Grösse.
Posing
Posieren für die Kamera oder vor
Publikum. Es gibt ein freies Posing
(nach eigenen Ideen) und ein Posing
nach Anweisungen.
Prêt-à-porter / Alta
Moda Pronta
franz. fertig zum Tragen. Unkonventionelle
Fertigkleidung, von Modeschöpfern
der Haute Couture und eigenständigen
Designern entworfen. Ist zu einer selbständigen
Moderichtung zwischen Haute Couture
und Konfektionsindustrie geworden.
Prints
Drucksachen
Pumps
Ursprünglich ein Herrenschuh, ist
der Pumps seit Beginn des Jahrhunderts
ein beliebter Damenschlupfschuh, der
weit ausgeschnitten ist und ohne Schnürung
oder Riemen mit unterschiedlicher Absatzhöhe
getragen wird.
Punk-Look
Anti-Mode mit unkonventionellen Frisuren
und Haarfarben. Punk ist eine immer
wieder aktuelle, Anfang der 70er Jahre
in London entstan-
dene Jugendbewegung, die zunächst
eine Protesthaltung gegenüber der
Gesellschaft demonstrieren wollte. Seither
bedient sich auch die Haute Couture
immer wieder der Elemente des Punk.
Re-Engagement / Folgebuchung
Wenn eine Agentur einem Model einen
Kunden (und damit einen Auftrag) vermittelt
und dieser Kunde dann das Model erneut
bucht, spricht man von einer Folgebuchung
oder von einem Re-Engagement.
Retro-Look
Rückgriff auf die Moden der Vergangenheit.
Revers
Jacken- oder Mantelaufschlag, der mit
der Spiegelnaht am Kragen ansetzt.
Rising Star
Wenn aus deinem New Face oder Newcomer
das Topmodel von morgen wird.
Royalities
Foto-Nutzungsrechte im Werbebereich.
Sie werden neben den Stunden- oder Tagesgagen
extra honoriert. Vergleichbar mit dem
Buyout.
Röhrenhose
Eng anliegende Hose mit schmalen, gerade
fallenden Beinen.
Running order
Ablaufplan, auf welchem vermerkt ist,
welches Model wann mit welchem Kleidungsstück
über den Laufsteg läuft.
Runway / Catwalk
Anderes Wort für Laufsteg.
Sakko
Schneidermässig ausgestattete Herrenjacke,
die mit einer Anzughose aus demselben
Stoff oder mit einer Kombinationshose
getragen werden kann.
Schlaghose
Typische, am Bund und den Oberschenkeln
enge und vom Knie ab kegelförmig
ausschwingende Hosenform der 70er Jahre,
die in den 90er Jahren ein Revival erlebte.
Sedcard / Composite
Gedruckte Fotokarte des Models, meistens
im A5-Format. Porträtfoto auf Vorderseite,
3-4 Fotos auf Rückseite mit den
Massen des Models. Wichtig zum Verschicken
an potenzielle Kunden (Fotografen, Agenturen).
Seide
Tierische Faser aus den zu Kokons gesponnenen
Umhüllungen von Seidenraupen. Durch
unterschiedliche Verarbeitung der Faser
werden verschiedene Qualitäten
erzeugt.
Set / Location
Der Ort, wo die Foto-/Filmproduktion
stattfindet.
Scout
Talentsucher, der überall und zu
jeder Tageszeit nach neuen Models sucht
und sie anspricht, oft im festen Auftrag
einer Agentur.
Shooting
Bezeichnung für die eigentliche
Foto-Produktion.
Showroom
Ausstellungsraum. Die neuen Kollektionen
werden dort von Models vorgeführt
und verkauft.
Spenzer
Knapp taillenlange Jacke, ursprünglich
nur von Herren getragen.
Spesen
Auslagen des Models für Fahrt,
Essen, Trinken, Übernachtung, Taxi
u.ä. Werden dem Model durch den
Kunden zurück erstattet.
Spitzen
Zartes, textiles Flächengebilde
mit kunstvoller, dichter Musterung auf
durchsichtigem Grund, das manuell oder
maschinell gestickt, gewebt, geklöppelt
oder gehäkelt wird.
Sportswear
Sammelbegriff für bequeme, lässig-sportliche
Alltags- und Weekendkleidung mit Anlehnungen
an alle möglichen Sport- und Active-Wear-Stücke.
Sportswear ist extrem dem Trend unterworfen
und kann alles sein von der Pilotenjacke
bis zum Buschhemd.
Statist
Schauspieler mit kleiner Nebenrolle
in einem Film.
Still-Lifes / Stills
Fotos, auf denen nur Gegenstände
zu sehen sind (Stilleben).
Sweatshirt
Ursprünglich Oberteil des Jogging-Anzuges.
Swinger
Taillenkurze, weit schwingende Jacke
mit glockig fallendem Rücken, als
Mantel bis zum Knie reichend.
Stylist
Sorgt bei Shootings für den perfekten
Sitz der Kleider, stattet die Models
mit Accessoires aus oder arrangiert
das Fotoset.
Teilkörper-Models
Models mit sehr schönen Händen,
Füssen, Beinen oder anderen Körperteilen.
Test / Testshooting
Fotoarbeiten ohne Auftrag. Für
alle Beteiligten Fotograf, Stylist,
Visagist und Model - interessant, um
neue Fotos für die Mappe zu bekom-
men. Tests werden manchmal auch "freie
Produktionen" genannt, weil sie
erst hinterher Magazinen zur Veröffentlichung
angeboten werden.
Trenchcoat
Allzweckmantel aus glattem und strapazierfähigem
Gewebe. Wurde bekannt durch Filmdetektive.
Twinset
Zusammenstellung aus Pullover und einer
in Material und/oder Muster passenden
Strickjacke.
Upcoming Models
In Fachkreisen die Bezeichnung für
Models, die in sehr kurzer Zeit bei
den Auftraggebern sehr gefragt sind.
Urheberrecht / Copyright
Recht an einem Foto, Bild, Buch oder
geistigem Eigentum u.ä. Diese Dinge
sind somit geschützt und dürfen
ohne Einwilligung des Urhebers (z. B.
Fotograf, Kunde, Maler, Verfasser) nicht
weiter verwendet werden.
Visagist / Make up Artist
Schmink- und Make up-Künstler,
sind häufig auch gleichzeitig für
die Frisuren der Models zuständig.
Wäsche-Model
Model mit einem perfekten Körper,
das dadurch besonders für Wäsche-
oder Bademodeproduktionen gebucht wird.
Wespentaille
Umgangssprachliche Bezeichnung für
eine besonders schmale Taille, wie sie
bis Anfang des Jahrhunderts durch das
Korsett geformt wurde.
Werdegang
Auflistung von ausgeführten Aufträgen
eines Models, Referenzen-Sammlung. Am
besten in chronologischer Reihenfolge
abgefasst.
X-Factor
Das gewisse Etwas, das gute Models von
weniger guten unterscheidet. Ausstrahlung,
Persönlichkeit, Fotogenität
und Charisma zählen dazu.
Young Faces
Agenturbezeichnung für junge Models,
die am Anfang ihrer Karriere stehen,
auch New Faces oder Newcomer genannt.
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